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Verkehrskonzept
Vergleich der Ergebnisse der Verkehrsmessungen von 2010 und 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FS   
Sonntag, 03. April 2011 um 14:29 Uhr

 

Die folgende >>Tabelle enthält den Vergleich der Auswertungen der Verkehrsdichte-Messungen auf der Niederstraße.

Die Messungen wurden jeweils 2010 und 2011 in Höhe des Hauses Niederstr. 114 mit einem automatischen Verkehrszählgerät durchgeführt.

 

Falls kein Messfehler oder Übertragungsfehler vorliegt, hat der LKW-Verkehr in Fahrtrichtung Krischerstraße seit Jan 2010 um  200% (!!) zugenommen.

In der anderen Fahrtrichtung (siehe LKW-Verbotsschild Ecke Daimler-/Niederstraße) hat der LKW-Verkehr um 53% abgenommen. Bei 336 LKW in 72 Std. bedeutet das jedoch, dass trotz LKW-Verbot pro Tag mehr als 110 LKW (!!) auf dieser Strecke fahren.

 

Falls die Werte stimmen, ist dringender Handlungsbedarf an der Ecke Siemenstr./Niederstr. gegeben, aber auch Ecke Daimlerstr./Niederstr. Dazu gab es in 2010 bereits verschiedene Vorschläge durch den Bürgerverein Monheim und den ADAC-Experten, mit dem wir uns Ende März nochmals treffen werden.

 
Schreiben an den Bürgermeister zur Gewerbeweisung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FS   
Sonntag, 03. April 2011 um 14:05 Uhr

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

am 24.März wurde eine gemeinsame Begehung (Stadt, ADAC, BVM) durchgeführt, um die weiterhin bestehenden Problematik der Gewerbeweisung zu erörtern. Den darüber gefertigten Vermerk geben wir zur Mitkenntnis und unterbreiten unsere Vorstellungen und Anträge.

Als Bürgermeister der Stadt haben Sie die neue Gewerbeweisung in Kraft gesetzt, sich mit Schreiben vom 26. April 2010 an die Gewerbebetriebe gewandt und diese u.a. gebeten den Bereich der Niederstraße zwischen Daimler- und Siemensstr. sowie die Schwalbenstraße nicht mehr als Anfahrtsweg für LKW zu nutzen.

Die aktuelle Verkehrsmessung hat leider gezeigt, dass die erwarteten Verbesserungen weder auf der Schwalbenstraße noch auf der Niederstraße eingetreten sind. Der Bürgerverein bittet Sie eindringlich, sich für die Zielerreichung einzusetzen, um die nicht notwendigen Verkehrsbelastungen durch Groß-LKWs zu vermeiden. Dazu dienen die Vorschläge 1 bis 8 (Seite 4/5 der Anlage). Die beigefügten Photos zeigen Lösungen aus der Landeshauptstadt Düsseldorf, die auch nach Monheim übertragbar sind.

Für ein Gespräch steht der Bürgerverein Monheim jederzeit zur Verfügung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Klaus Glasow Dr. Fred Schambil

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 03. April 2011 um 14:06 Uhr
 
Gewerbeweisung - Besprechung und Begehung am 24.03.2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FS   
Sonntag, 03. April 2011 um 14:03 Uhr
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Teilnehmer:
BVM: Klaus Glasow, Wulf Götsch, Götz Lüttgen, Dr. Fred Schambil, Dr. Ulrich Steffen, Dr. Peter Steinbüchel,

Stadtverwaltung: Ing. Andreas Apsel, Hans-Helmut Heinig

ADAC: Hartmut Minjoth

Das Treffen war vom BVM ursprünglich allein mit dem ADAC angesetzt, aber nach Kontakten des beim BVM federführenden Fred Schambil mit Herrn Heinig um die Vertreter der Stadt erweitert worden. Abgestimmt war, dass nach der Begehung der kritischen Stellen eine Nachbesprechung in der Stadtverwaltung stattfindet, um sich nach der Ortsbesichtigung auszutauschen.

Anlass war die deutliche Zunahme des Verkehrs von Groß-LKWs:

  1. auf der Niederstr. aus östlicher Richtung kommend (von der Baumberger Chaussee in Richtung Daimlerstr. und Krischerstr.),
  2. die häufigen Verletzungen des absoluten Fahrverbots für LKWs auf der Niederstr. aus westlicher Richtung kommend (von der Daimlerstr. / Schwalbenstr. zur Baumberger Chaussee) sowie auf der Schwalbenstr. in beide Richtungen und der Krischerstr. aus östlicher Richtung kommend (zur Schwalbenstr.)

Ausserdem sollten die Ergebnisse der Verkehrsmessungen auf der Niederstr. und auf der Schwalbenstr. mit den daraus vom Amt abgeleitete Analyse und den daraus gezogenen Schlussfolgerungen sowie geplanten Maßnahmen besprochen werden.

Am Treffpunkt Niederstr. / Ecke Siemensstr. machte Herr Apsel (der mit dem Fahrrad gekommen war) deutlich, dass es keine Besprechung im Amt geben werde, er habe noch einen anderen Termin. Das Berufen auf die im Vorfeld anderslautende getroffene Vereinbarung und das Einwenden, auf der Straße sei keine angemessene Behandlung des Themas und Besprechnung möglich, wurde von Herrn Apsel ignoriert. Eine angemessene Diskussion konnte sich somit nicht entwickeln.

Begehungspunkte waren:

· Niederstr. / Ecke Siemensstr.

· Kielsgraben / Ecke Daimlerstr.

· Niederstr. / Ecke Daimlerstr.

Im Ergebnis wurden gegensätzliche Meinungen dargelegt

Stadt:

  1. Die Zunahme des LKW- Verkehrs von OST nach WEST von über 200 % wird als Folge der neuen Gewerbeweisung - die Wegnahme des Schildes LKW -Verbot ausgenommen Anliegerverkehr zwischen Siemensstr. und Daimlerstr. (auf Vorschlag des ADAC) - gesehen, die aber nicht zu beanstanden sei.
    In der Gegenrichtung liege eine Abnahme des Verkehrs um nahezu 53% vor. Das sei ja ganz im Sinne des Bürgervereins (BVM). Die hier verbliebenen gegen die Fahrtrichtung fahrenden LKWs seien hinnehmbar.
    Die gezählten Verkehrsbewegungen auf der Niederstr. lägen noch um ca. 20% unter den Zahlen aus dem Verkehrsentwicklungsplans 2002 - also vor Eröffnung des Kielsgrabens in 2005. Damit ist insgesamt eine Abnahme festzustellen. Daher seien keine Veränderungen erforderlich, geschweige denn vorgesehen.
    Eine weitere Verringerung des LKW-Verkehrs sei nicht durchsetzbar. Herr Heinig zitierte ein Urteil des OVG Münster, wonach eine abriegelnde Beschilderung - wie sie der BVM anstrebe - wegen des Charakters der Straße nicht zulässig sei.
  2. Eine Überwachung des Verkehrs werde deshalb auch nicht für erforderlich gehalten und liege im Übrigen allein bei der Verkehrspolizei in ME.
    Es wurde dem BVM empfohlen sich für eine Verstärkung der Besetzung der Wache in Monheim beim Kreis einzusetzen, da das Ordnungsamt die von der SPD geforderten hoheitlichen Überwachungsaufgaben, die der Polizei zufallen - etwa beim Sojus etc.- nicht nachkommen darf und kann.
  3. Die Niederstr. sei eine Erschließungsstr. für ein Gewerbe- und Industriegebiet. - jeweils nördlich und zwischen Daimler und Krischerstr. auch südlich und nördlich der Niederstr gelegen. Die Niederstr. sei zugleich Verbindungsstrasse zwischen Baumberger Chaussee und Krischerstr./ Monheimerstr., also auch in Richtung Baumberg. Mit diesen Funktionen sei die Niederstr. auch im heute noch gültigen Verkehrsentwicklungsplan 2002 ausgewiesen.
  4. Die Stadt würde in einem Klageverfahren eines Gewerbebetriebes gegen die zurzeit gemachten Beschränkungen für LKWs sicher erfolgreich klagen.
  5. Die Kosten für Bau bzw. Sanierung der Straßen für Gewerbegebiete werde von den Betrieben zu 90 % finanziert. Wenn die Niederstr. ganz oder teilweise zur Wohngebietsstraße umgewidmet würde, werde die Finanzierung durch die Anlieger mit 10-fachen Kosten (statt mit 3 mit 30 €) erfolgen müssen.
    Der ADAC- Vertreter, Herr Minjoth, stellt dazu klar, dass der LKW- Verkehr eine ca. 40.000-fach stärkere Abnutzung des Straßen verursacht. Das besagt, dass die Kostenumlage zwischen Bürgern und Gewerbe völlig falsch ist.

BVM :

  1. Die Gewerbeweisung werde in erheblichem Masse von den LKW- Fahrern nicht eingehalten.

    1. Der LKW-Verkehr auf der Niederst. in Ost -Westrichtung ist lt. aktueller Verkehrsmessung der LKW-Verkehr auf 1939 Fahrten in 73 Stunden angewachsen, was einem Plus von 201% entspricht. Dabei handelt es sich um Verkehr, der die Gewerbeweisung nicht einhält und damit dort auch nicht notwendigerweise stattfinden muss. Die Zufahrt zur Daimlerstr. oder zur unteren Niederstr. (zwischen Schwalbenstr. und Krischerstr) sei über den Kielsgraben geplant, der extra dafür gebaut worden ist.
      In seinem Schreiben an die Monheimer Gewerbetreibende vom 26. April 2010 schrieb BM Zimmermann dazu: „An dieser Stelle setze ich auch auf Ihre Hilfe, indem Sie Ihre Zulieferer bitten, den oben genannten Bereich der Niederstraße [gemeint ist der Bereich Siemenstr./Daimlerstr ] und die Schwalbenstraße künftig nicht mehr als Anfahrtsweg zu nutzen"
      Nun habe die Stadt die Aufgabe die geplante und gebaute Maßnahme funktionsfähig zu machen und auch durchzusetzen, ganz im Sinne des Schreibens des Bürgermeisters.

    2. In der Gegenrichtung - West nach Ost auf der Niederstr. - von der Schwalbenstr-/Daimlerstr. in Richtung Baumberger Chaussee kommt es zu vielen bewussten Verstöße der Fahrer gegen das LKW- Verbot. Obwohl die Anzahl von 643 (bei Anlieger frei) auf 336 (bei absolutem LKW- Verbot) sank, was 110 LKW pro Tag entspricht, ist das doch eine nicht hinnehmbaren Größe, die die Verkehrssicherheit und das Gewerbeweisungskonzept gefährdet. Daher ist es notwendig, die Verkehrsregelung mit einer Überwachung durchzusetzen. Gelegentliche Überwachungen mit Photoaufnahmen bei Verkehrsübertretungen durch die Polizei mit Ahndung sprechen sich schnell herum. Und von da an werde das Einhalten des Fahrverbots auch erfolgen.
      Der Erlass von Verkehrsanordnungen - wie durch die Gewerbeweisung und das Durchfahrverbot geschehen - erfordere immer einer Kontrolle. Insbesondere in der ersten Umstellungsphase. Andernfalls sei die Anordnung nur eine Alibihandlung und auch fragwürdig. Die Stadt und der BM müssen dieses auch gegenüber dem Kreis zum Ausdruck bringen, um so auch gegenüber den Wählern und Bürgern beweisen zu können, dass sie deren Interessen wirklich wahrnehmen.

  2. Die Niederstr. wurde nicht als Erschließungsstr. für Shell im heutigen Sinne geplant und angelegt. Aus einem Feldweg wurde durch Übung in mehreren Schritten und nicht durch eine dezidierte Verkehrsplanung eine Straße gebaut.
    Unabhängig davon wie die Niederstr. entstanden ist, hat die Stadt und die sie repräsentierenden Bürgermeister der letzten Jahre die Verkehrsplanung grundlegend geändert. Die Baumberger Chaussee und der Kielsgraben sowie die Daimlerstr. wurden als zentrale Straßen und Erschließungsstraßen für Monheim gebaut bzw. ausgebaut. Die Daimlerstr. wurde als Durchstich zwischen Niederstr. und Kielsgraben extra für die Erschließung des Gewerbe- und Industriegebietes Rheinpark geplant und gebaut. Dabei hat der LKW-Verkehr eine besondere Rolle gespielt.
    Auch die Veränderungen der Straßen in den Bereichen Baumberg sowie Monheim und die Umstufung von Stadtstraßen in eine Landstraße und umgekehrt belegen das eindeutig.
    Das heißt die Niederstr. zwischen Siemensstr. und Daimlerstr. braucht keine LKW- Andienung für Gewerbebetriebe. Die Gewerbeandienung mit LKW auf dem Abschnitt Daimlerstr. bis Krischerstr. und gegenüber von Hammesfahr ist über die Daimlertsr. bzw. über die Monheimerstr. ausgeschildert.
    Die Zu- und Abfahrt von LKWs für Hammesfahr selbst kann ausschließlich über den Kielsgraben, Daimlerstr. und Rheinparkallee erfolgen.
    (das hat aus Sicherheitsgründen auch die Bezirksregierung im BImSchG- Verfahren festgelegt, wonach auch eine Schrankenanlage an der Einfahrt der Rheinparkallee zu errichten ist). Das alte Hammesfahr-LKW-Tor an der Niederstr. wird daher verengt, damit dort nur noch für PKWs ein- und ausfahren können.
    Folglich hat sich durch die Planungen und Baumaßnahmen der Stadt und die faktische Entwicklung - einschließlich der Gewerbeweisung - die Niederstr. zu einer allgemeinen Durchgangsstr. für PKWs entwickelt. Die Gewerbeweisung will dazu beitragen, vermeidbare Belästigungen durch LKWs den Anwohnern zu ersparen. Dieses Anliegen sollte nicht nur der BVM, sondern auch die Stadt
    verfolgen.
  3. Weiter führte der BVM aus, dass der Kielsgraben zwischen Daimlerstr und Kreisverkehr auf der Monheimerstr. primär als Parkplatz für LKWs genutzt wird.
    Insgesamt werde der Kielsgraben nicht in dem Maße von LKWs angenommen, wie dies mit der Gewerbeweisung beabsichtigt wurde. Die Niederstr. werde planwidrig genutzt. Das erwies sich auch während der Begehung als zutreffend. In den ca. 20 min in vor Ort wurde nur ein einziger LKW gesichtet. Auf der Niederstr. herrschte dagegen ein deutlich stärkerer LKW- Verkehr.
    Die von der Stadt als Verordnungsgeber erlassene Gewerbeweisung sollte auch von der Stadt zur Geltung gebracht - also umgesetzt werden, wie das unter 1 + 2 schon angesprochen wurde.

  4. Auch der unzulässige LKW- Verkehr auf der Schwalbenstr. wurde vom BVM angesprochen und seitens der Stadt mit vergleichbaren Antworten wie zur Niederstraße entgegnet. Die wenigen LKWs seien tolerabel, eine Überwachung abzulehnen. Zudem wurde von Herrn Heinig auf die ganzheitliche Beschilderung hingewiesen, wonach an der Opladenerstr. Ecke Schwalbenstr. eine LKW-Beschränkung mit Ausnahme der Anlieger angebracht ist, wie das auch an der Niederstr. Ecke Schwalbenstr. der Fall ist.

Vorschläge:



1. Seitens des BVM wurde vorgeschlagen, ein Durchfahrtverbot für LKW - ausgenommen Anlieger - an der Niederstr. Ecke Siemenstr. Aufzustellen.
Dies wurde von der Stadt und auch vom ADAC-Vertreter abgelehnt, der hier eine autofahrerfreundliche Grundlinie des ADAC vertrat, wonach alle Anliegerschilder in Deutschland verschwinden sollen.

2. Seitens des BVM wurde vorgeschlagen, eines großen anstelle des vorhandenen kleinen Schildes (Tausch) für den abbiegenden LKW- Verkehr in die Siemensstr. aufzustellen. Das wurde von der Stadt abgelehnt.

3. Seitens des BVM wurde vorgeschlagen, eine Höhenbegrenzung auf der Niederstr. anzubringen, um den LKW-Fahrern die Ernsthaftigkeit der Verkehrsbeschränkung zu zeigen. Ein Beispiel aus Düsseldorf wurde mit Photos belegt.
Diese zulässige Lösung wurde von Herrn Minjoth, wie er sagte, aus persönlicher Sicht nicht befürwortet und von der Stadt wegen der Optik und der Kosten abgelehnt.

4. Seitens des BVM wurde vorgeschlagen, die Sperrrichtung für LKWs auf der Niederstr. umzudrehen, was durch das Ab- und Anschrauben weniger Verkehrsschilder möglich ist. Diese Maßnahme wurde von Herrn Minjoth als preiswerter Test befürwortet.
Das Belassen des Schildes in der Niederstr. Linksabbiegen für LKWs in die Daimlerstr. hielt Herr Minjoth für Irreführend, weil kurz danach das Schild für Rechtsabbieger in die Schwalbenstr. LKW 3,5 t Anlieger frei folgt.

5. Die Durchsetzung der Verkehrsweisung durch den vom ADAC bei der vorherigen Begehung empfohlenen „Schutzmann" und mit dem Schild „Verkehrsführung geändert" (Z 1008 - 31) an der Siemensstr. und an der Schwalbenstr. und durch eine Verkehrsüberwachung durch den Kreis Mettmann.

6. (neu) Ergänzung der ganzheitlichen Beschilderung an der Ecke Baumberger Chaussee / Knippratherstr. mit dem Schild 253 Verbot für LKW über 3,5 t, ausgenommen Anlieger. Dieses Schild steht an der Opladenerstr. und an der Niederstr.

7. Der ADAC - Herr Minjoth - schlug vor, eine Verkehrsmessung auf dem Kielsgraben zu veranlassen, um die tatsächliche Nutzung durch LKWs zu belegen. Der BVM unterstützte dies, während die städtischen Vertreter zurückhaltend waren.

8. Zur Verringerung der Lärmemission auf der Niederstraße schlägt Herr Apsel vor, die wesentlichen Schlaglöcher/ Unebenheiten, die für die Lärmentwicklung ursächlich sind, noch im laufenden Jahr durch Reparaturmaßnahmen zu beseitigen. Herr Minjoth hält dies für eine effiziente Maßnahme.

9. Der BVM sagte zu, die nach der Begehung sich ergebene Sachlage und die ausgetauschten Argumentationen nochmals zu überdenken und alle oben genannten Vorschläge zu prüfen und die Stadtverwaltung schriftlich zu informieren.


 
Offener Brief des Bürgervereins an den Bürgermeister PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: KG   
Mittwoch, 19. Mai 2010 um 16:09 Uhr
Offener Brief
an den Bürgermeister
der Stadt Monheim am Rhein
Herrn Daniel Zimmermann
Rathausplatz 2
40789 Monheim

 

 

Linienführung des Busses 788

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Bürgerverein Monheim möchte Sie bitten, sich nochmals mit der geplanten Linienführung des Busses 788 zu befassen, nachdem die Eingabe an und ein Gespräch mit der BSM und die schriftliche Beteiligung der Parteien erfolglos verliefen.

Die Buslinien sind für alle Monheimer Bürger ein wichtiges Verkehrsmittel. Ein kostenneutraler Vorschlag für das Sandbergviertel und die Baumberger Schüler, für die sich der Bürgerverein Monheim einsetzt, wurde bisher sowohl von den Parteien als auch von der BSM nicht hinreichend beachtet.

Die nachvollziehbare beabsichtigte Verbesserung des gesamten Bussystemes macht eine deutliche Reduzierung des Services für den Sandberg notwendig. Wenn dies für das Sandbergviertel akzeptierbar werden soll, so kann doch im Gegenzug erwartet werden, dass ein Verbesserungsvorschlag, welcher dieselben Fahr -Kilometer und damit dieselben Kosten verursacht, berücksichtigt wird.

Der Bus 788 in Richtung Baumberg soll zwischen Bus- Bhf. und Baumberger Chaussee die bisherige Route fahren, um den Schülern das Überqueren der gefährlichen Baumberger Chausssee zu ersparen. Das ist zu befürworten!

Für die Schüler soll die Haltestelle jedoch nicht in unmittelbarer Nähe der Schule und damit auch im erweiterten Blickfeld der Aufsicht der Schule liegen, sondern weit entfernt an der lebhaft befahrenen Knipprather Str..

Wenn - wie vom Bürgerverein vorgeschlagen - im betroffenen Abschnitt der Bus 788 die Route der heutigen 233 nehmen würde, läge die Schüler- Haltestelle direkt an der Schule und zugleich würden die Gemeindezentren der beiden Kirchen - Pfarrer-Franz-Boehm-Haus und Grevelhaus - sowie die dort liegenden Kindergärten, das Ärztezentrum und die zahlreichen Senioren in den Hochhäusern der Wachtelstr. davon profitieren. Das alles ohne zusätzliche Kosten!

Bisher wurde nicht dargelegt, wieso unser kostenneutraler Vorschlag mit den genannten zusätzlichen Vorteilen nicht in Betracht gezogen wird. Der Bürgerverein Monheim würde es sehr begrüßen, wenn Sie sich in Ihrer Funktion als oberster Repräsentant der Bürgerschaft für eine entsprechende Anpassung der Linie 788 einsetzen würden. Die Anwohner des Sandbergs, die Besucher der zwei Gemeindezentren und die Schüler der Gesamtschule sowie die Senioren wären Ihnen dafür sehr dankbar!

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerverein Monheim e. V.

Der Vorstand

 

 
Übersichtsplan zur Gewerbewegweisung in Monheim am Rhein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TK   
Donnerstag, 04. Februar 2010 um 19:20 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Bürgervereein hat die Stadt ein neues >>Beschilderungskonzept, insbesondere für den Bereich Industriepark am Rhein und Niederstraße/Daimlerstraße/siemensstraße sowie Am Kielsgraben, erstellt.

 

verkehr

 

Die vollständige Beschreibung inklusive der geplanten Schilder findet sich >>hier.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 04. Februar 2010 um 21:09 Uhr
 
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