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Position des Monheimer Frauenforums zur Bebauung des Rheinbogens PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TK   
Mittwoch, 16. März 2011 um 09:07 Uhr
1998 beschloss der Rat der Stadt Monheim eine Lokale Agenda 21.
Aus der Sicht des Agenda Prozesses wollen wir folgendes festhalten:

Der heutige Rheinbogen konnte nach jahrelanger Planung u.a. nur mit Hilfe europäischer Steuergelder gebaut werden.
Voraussetzung war die Einhaltung einer nachhaltigen Bewirtschaftung und Nutzung des Überflutungsgeländes sowie die Vermittlung von Wissens-grundlagen über die Tier- und Pflanzenwelt.

Mit der geplanten Bebauung im Rheinbogen wollen Peto und CDU den erreichten Konsens aushebeln, nur weil das Land NRW Fördertöpfe aus Steuergeldern aufgestellt hat, die die Stadt ohne Not anzapfen will.
Es interessiert die politische Mehrheit im Rat nicht, dass wir hoch verschuldet sind.

Mittlerweile liegt unsere Pro-Kopf-Verschuldung bei 20.773,00 Euro.

Auch die Jugend, die vor Ort politische Entscheidungen trifft, hat eine Verantwortung übernommen, die Steuergelder auf Landes- und Gemeindeebene nicht zu verschwenden.
Die Bebauung des Rheinbogens ist aus unserer Sicht eine Verschwendung.

Im vernetzten Denken der Lokalen Agenda 21verweisen wir an dieser Stelle einmal auf die zunehmende Versiegelung der Böden in unserem Stadtgebiet, das Verschwinden von Stadtgrün und das steigende Verkehrsaufkommen.

Biotopverbund sowie Vielfalt in Fauna und Flora ist nicht nur im Regenwald wichtig für uns Menschen.

 

Jutta Lincke
Sprecherin des Monheimer Frauenforums