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Presseerklärung des Bürgerverein Monheim |
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Geschrieben von: KG
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Montag, 17. Januar 2011 um 16:54 Uhr |
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Streitpunkt Rheinpark!
Mit Beschluss des Planungsausschusses vom 3. November 2010 soll der sogenannte Rheinpark für ca. 4 Mio. € geplant und realisiert werden. Der Bürgerverein Monheim unterstützt die geplanten Veränderungen im nördlichen Bereich, der im Regionalplan als Sport- und Freizeitraum ausgewiesen ist. Ebenso wird eine Aufwertung des Übergangs am Schützenplatz von der Rheinaue zur Altstadt befürwortet. Allerdings werden die von der Stadtverwaltung geplanten weiteren teuren und unnötigen umfangreichen Änderungen im Rheinvorland, die die charakteristische Landschaft des Rheinvorlandes zerstören, abgelehnt. Eine künstliche, hügelige und tropfenförmige Modellierung des Geländes und die Anlage von Wasserläufen widerspricht dem Landschaftsschutzgesetz. Auch ist das alles seriös nicht finanzierbar. Die dafür vorgesehenen rd. 4 Mio. € dürfen von der hoch verschuldeten Stadt nicht für derartige fragwürdige Planungen eingesetzt werden. Das liefe auch auf einen Verstoß gegen das Haushaltsrecht hinaus. Die Stadt und die dieses Konzept tragenden Parteien müssen sich folgenden Fragen stellen: Ist der Verlust der typischen Rheinaue hinnehmbar? Wie sollen die verschiedenen Widersprüche zum Landschaftsschutzgesetz und zum Schutz von Fauna und Flora aufgelöst und den zuständigen Ämtern vermittelt werden? Ist es akzeptabel, dass Monheim - heute schon mit 130 Mio. € verschuldet - 4 Mio € für die freiwillige Aufgabe und umstrittene Planung des sog. Rheinparks aufwendet? Sollten freie finanzielle Mittel nicht besser in für Monheim förderlichere Projekte wie Schule und Ausbildung sowie Entwicklung von Gewerbe und Handel und damit für qualifizierte Arbeitsplätze eingesetzt werden? Wie will Monheim die Unterhaltskosten für die Pflege der künstlichen Hügellandschaft und Blumenfelder finanzieren, wenn die Stadt schon heute der Müllentsorgung am Rheindamm und ihren Aufsichtspflichten nicht gerecht werden kann? Der Bürgerverein Monheim regt deshalb an, das Konzept zu hinterfragen und auf das notwendige zu begrenzen. Dazu sollte eine starke überparteiliche Aktionsgemeinschaft pro Rheinbogen gegründet werden! Interessierte Personen und Organisationen sowie Vereine werden gebeten, sich anzuschließen. Sie erreichen den BVM unter: http://www.buergerverein-monheim.de/ und
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oder per Tel: 02173 - 277780 bzw. per Post: Bürgerverein Monheim e.V. 40789 Monheim Dürerweg 5
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 17. Januar 2011 um 16:55 Uhr |
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Bürgerverein fordert "Natur Pur" im Rheinbogen |
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Geschrieben von: fs
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Samstag, 20. März 2010 um 12:41 Uhr |
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Zum Stammtisch des Bürgerverein Monheim am 16. März hatten sich wieder zahlreiche Mitglieder, interessierte Monheimer Bürger und Lokalpolitiker eingefunden. Als Gastreferent stellte Ulrich Anhut das Naturschutzkonzept der FDP von Januar 2010 sehr anschaulich dar. Demnach soll das zwischen altem Rheindamm und Flussmitte bestehende Naturschutzgebiet (NSG) „Rheinufer Monheim“, das sich vom Ruderverein nach Süden bis zur Mitte des Rheinbogens erstreckt, verlängert werden bis vor Gut Blee. Zudem soll beim Campingplatz in Baumberg ein ökologisch wertvoller Abschnitt ebenfalls als NSG ausgewiesen werden. Die Bedeutung dieser Maßnahmen wurde von Herrn Anhut mit der Wichtigkeit des Naturschutzes für den Erhalt von seltenen Tieren wie z.B. Wiesenpiper, Ziegenmelker, Steinkauz, Baumfalke und Pirol, aber auch mit der Verbesserung der wirtschaftlich durchschlagenden Standortfaktoren begründet. Letzteres belegte Anhut anschaulich mit Befragungsergebnissen des Verein Deutscher Ingenieure. Anhand eindrucksvoller Fotos zeigte Anhut die zu schützende Fauna und Flora des Rheinbogens sowie der zu schützenden Fläche bei Baumberg. Anschließend stellte Klaus Glasow, Vorsitzender des Bürgervereins, ein über den FDP-Vorschlag hinausgehendes Konzept vor. Danach soll das gesamte Überflutungsgebiet zwischen altem und neuem Rheindamm unter Naturschutz gestellt werden. Dort kann der durch die Dammverlegung bei Hochwasser um über 100.000 ha reduzierte Lebens- Schutz und Fluchtraum der Tiere mit weiteren Ausgleichs- und Entwicklungsmaßnahmen teilweise aufgefangen werden. Diese Maßnahmen sind mit den Fachbehörden abzustimmen. Zusätzlich sollte auch versucht werden, die Übergänge zu den landeinwärts gelegenen Biotopgebieten zu verbessern und nicht mit Baumaßnahmen weiter zu verschlechtern. In der Diskussion wurde deutlich, dass nicht nur das FDP-, sondern auch das erweiterte Konzept des Bürgervereins breite Zustimmung fand. Auch die anwesenden SPD-Politiker sprachen sich dafür aus. Dem Bürgermeister und dem Rat der Stadt Monheim wird in Kürze eine entsprechende Anregung des Bürgervereins zugesandt. Den Anwesenden ist bewusst, dass eine Genehmigung zur Ausweitung des Naturschutzraums 8- bis 10 Jahre in Anspruch nehmen kann und vom Kreis Mettmann getroffen wird. Alle anwesenden Ratsmitglieder sowie der Vertreter des Hegerings äußerten sich spontan positiv zu dem Vorschlag des Bürgervereins. Die in Vorbereitung befindlichen Pläne der Stadt für die Fortentwicklung des Bereichs „Freizeit und Sportzentrum“, und hier besonders eine Inanspruchnahme von Flächen zwischen Bleer Straße und neuem Rheindamm südlich der Wege "Am Werth" und am "Vogelort", wird der Bürgerverein an seinem Konzept für den Rheinbogen messen und die angestrebte Änderung des Bebauungsplanes eng begleiten. Einig war man sich mit FDP und SPD, auf diesen Flächen keine, oder wenn unbedingt erforderlich, nur minimale Eingriffe zuzulassen. Weitere Themen wurden andiskutiert, die demnächst im Stammtisch des Bürgervereins behandelt werden: Ergebnisse und Konsequenzen der Verkehrsmessungen auf der Niedertrasse, wo trotz Fahrverbot für Schwerlast-LKW’s pro Tag ca. 200 Bewegungen beobachtet werden, sowie der SPD-Vorschlag zur veränderten Bus-Linienführung in Monheim. Das nächste Stammtischgespräch findet am 20. April statt.
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Bürgerverein Monheim für Erhalt der Naturschönheit im Rheinbogen |
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Geschrieben von: FS
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Samstag, 28. November 2009 um 19:09 Uhr |
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Wieder haben sich zahlreiche Mitglieder und Gäste des Vereins am Stammtischgespräch am 17.11.09 beteiligt. Als Schwerpunktthema wurde diesmal der Rheinbogen behandelt, um im Rahmen des Gespräches die vom Verein zu vertretende Linie zu entwickeln. Der Bürgerverein Monheim tritt ein für den Erhalt der einmaligen Naturschönheit des Rheinbogens und eine nicht kommerzialisierte Naherholung für die Monheimer Bürger. Auch eine Verlagerung von Vereinen im Nordbereich erübrigt sich. Dadurch kann der Stadt der hohe Finanzaufwand erspart werden und das Geld steht für die dringenden Projekte der Stadt für Kinder, Jugend und Stadtentwicklung zur Verfügung.
Natürlich wurde auch vom Vorsitzenden Klaus Glasow über die aktuelle Entwicklung zur Ansiedlung der IMR in Monheim und Euskirchen berichtet und erneut die Situation an der Niederstraße und die Stagnation bei der Gewerbeausweisung gesprochen. Informationen hierzu können auf der Homepage des Vereins angerufen werden.
Der Verein lädt schon heute alle Interessierten zum nächsten Stammtisch am Dienstag, 15. Dezember um 19:30 h im „Schwalbeneck" ein. Das Schwerpunktthema wird rechtzeitig bekannt gegeben.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. November 2009 um 20:33 Uhr |
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